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Ostern im Karton:

 

Gemeinschaftsprojekt für bedürftige Kinder.

Start: 12.03.21; Tagebuch

Die Osterhäsinnen der VSK-Boule-Abteilung sind bereits kräftig am Planen. 30 bedürftigen Kindern wollen wir zu Ostern überraschen. Über die soziale Lage der meisten Kinder weiß Lorena, durch ihre Tätigkeit im Quartierbüro, bestens Bescheid. So wird es auch  die "Richtigen" treffen, im positiven Sinn natürlich.

Heike Scharfenberger hat ihren Beitrag für die Kinder bereits geleistet, der VSK-Hauptverein unterstützt uns ebenfalls und steuert 60 Euro zu. Vom Büro des Ortsvorstehers kamen unbürokratisch 20 Euro hinzu. Das Quartierbüro leistet ebenfalls seinen Beitrag zu dem Gemeinschaftsprojekt VSK-Germania 1919 e.V., Ortsvorsteherbüro Gartenstadt (Andreas Rennig, Stefan Klee), Quartierbüro (Lorena Schmitt), unter der Schirmherrschaft von MdL´in Heike Schafenberger. Ein supertolles Gespann aus und für die Gartenstadt.

Weiterhin unterstützen uns unsere Kurzzeit-Osterhäsinnen Kristina, Natalia, Renate, Lorena und Anette mit Backwerk, Süßigkeiten, bunten Eiern und dem Befüllen der Schuhkartons, welche mit österlichem Geschenkpapier versehen werden. Spenden in Form von Süßigkeiten waren schon vorhanden, Lorena und Anette waren zudem noch unterwegs, um die 80 € Bargeldspende zweckgebunden auszugeben. Dabei kam Anette mit der Geschäftsführerin des DM-Marktes, Knollstraße 16, 67061 LU, Frau Schlüter, in persönlichen Kontakt. Die Folge war, dass wir zusätzliche Gaben vom DM-Markt erhielten. Eine tolle Geste!!

Am 27.03.21 wurde es ernst, die Osterhäsinnen liefen zur Höchstform auf, denn ab kommenden Montag soll die Verteilung schon beginnen. Alle freuten sich auf die Umsetzung der Idee und heute ist es endlich soweit.

Unsere Osterhäsinnen verschönerten in zeitlich versetztem Ablauf (coronabedingt) Kartons, befüllten sie und legten hier und da Hand an. Insgesamt brachten es die fleißigen Hände auf ca. 30 Stunden! Und die Schirmherrin? Ja, sie betätigte sich ebenfalls aktiv und legte noch eine Stunde obendrauf.

 

Vielen Dank, liebe Heike!

 Daniel Blind, 1. Vorstand des VSK-Germania 1919 e.V., ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls vorbeizuschauen. Ich denke, es war doch eher Neugierde - seltenst hat man die Gelegenheit, dem Osterhasen, bzw., wie in diesem Fall, den Osterhäsinnen (soviel zur Frauenquote) auf die Finger zu schauen ; ). Nebenbei kam ein nettes Gespräch mit Heike zustande.

28.03.21; Anette und ich füllten zum Abschluss noch frisches Backwerk in die vorbereiteten Kartons. Morgen laden wir die Kartons ins Auto und fahren das Quartierbüro, so wie das Jugendzentrum in der Gartenstadt an.

 29.03.21, 09:30 Uhr, Anette und ich beladen am VSK-Platz das Auto und fahren anschließend zum Quartierbüro, wo wir bereits von fünf Kindern erwartet werden. Die Kinder warten coronabedingt in gebührendem Abstand zueinander. Die Spannung steigt.

Es ist soweit; die Osterhäsinnen und der Osterhase kommen eeeendlich in Wallung. Der Kofferraum springt auf und plötzlich geht alles ganz schnell, denn die Kinder müssen ja an ihren "Corona-Plätzen" verharren - eine furchtbare Situation. Behände nähern sich Heike, Anette und meine Wenigkeit den Kindern und überreichen ihnen die Geschenke. Diese Augen - immer wieder fazinierend.

Anschließend machen sich Heike, Lorena, Anette und ich mit zwei Geschenken fußläufig auf den Weg und besuchen eine Familie mit zwei kleinen Kindern. Zu putzig; die Kinder hatten gar nicht mit unserem Erscheinen gerechnet und waren etwas "scheu", aber niedlich : ).

 

 

Wir ließen noch Geschenke im Quartierbüro zurück und begaben uns in das Jugendzentrum-Gartenstadt. Leider konnten wir keine Kinder antreffen. Wir brachten die Geschenke in die Räumlichkeiten des Jugendzentrums, wo sie "zwischengelagert" wurden. Die anwesenden Therapeutinnen versprachen uns, dass sie sich zeitnah um die Verteilung kümmern werden.

Heike unterhielt sich mit den Therapeutinnen und verschaffte sich einen intensiven Einblick von der Einrichtung. Gegen 13:00 Uhr war die Aktion "Ostern im Karton" (fast) beendet und wir fuhren nach Hause.

Fast beendet deshalb, weil wir fünf ganz spezielle Kartons hergerichtet haben, welche wir Kindern, die in letzter Zeit einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben, überreichen möchten. 

 
   Wir haben am 29.03.21 kurzfristig unsere Oberbürgermeisterin, Jutta Steinruck, gebeten, uns behilflich zu sein. Sie hat gestern, noch am späten Nachmittag, die notwendige Schritte eingeleitet; schon heute, nach nicht ganz 24 Stunden, nahm das LuZiE über Frau Buckel Kontakt mit mir auf.  Tatsächlich können wir fünf Kindern, welche besonders vom Schicksal getroffen wurden, eine unerwartete, österliche Freude bereiten.

Für die unkomplizierte Hilfe unseren herzlichen Dank, liebe Jutta.


 

Welche Kinder erhielten nun die letzten fünf Geschenke?

"Die Spenden kommen zwei Familien zu Gute:

 Bei einer alleinerziehenden Mutter ist die finanzielle Situation extrem angespannt, die Eltern sind getrennt und die Mama der Kinder ist hoch verschuldet. Deshalb wäre dieses Jahr auch kein Ostergeschenk möglich. Die Situation als Alleinerziehende ist für die Familie ebenso belastend wie die unschöne Trennung vom Vater. Bei der Mutter leben drei Kinder, ein Grundschul- und zwei Kindergartenkinder (Zwillinge). Eines der Kinder hat eine Schwerbehinderung und damit verbunden ist eine enorme Entwicklungsverzögerung. Gleichzeitig fielen einige Entlastungs- und Förderangebote für die Mutter und die Kinder coronabedingt weg.

 Bei der zweiten Familie handelt es sich um eine Verwandtenpflegefamilie, die aufgrund des Verlustes beider Elternteile zwei Kinder im Grundschulalter aufgenommen hat. Für die Kinder ist es toll über die Verwandtenpflege im familiären Kontext bleiben zu können, gleichzeitig ist es für die Familie aktuell finanziell so eng, dass ein Ostergeschenk sicherlich viel Freude bringt.

Danke für Ihre Spende und Ihren Einsatz für Kinder und Jugendliche."

Sabine Buckel
Bereichsleitung 3-17
Ludwigshafener Zentrum für individuelle Erziehungshilfen

Vielen Dank auch an Frau Wegner, welche mit den Familien in Kontakt steht und die Geschenke überreichte.

 


  

Unsere Sportfreundin Saskia Helfenfinger-Jeck begleitet uns journalistisch. Sie hat Spaß an den Projekten gefunden und unterstützt uns auf ihre Art. Vielen Dank für Deinen Bericht und als PDF.

Unser Dank gilt allen, welche sich in irgendeiner Form an der Aktion beteiligt haben.

 

 

Bilder

 


 

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